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Prävalenz



Die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas hat in Deutschland und weltweit in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen.

1) Die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II)



- die bundesweite Erhebung zur Ernährungssituation von Jugendlichen und Erwachsenen -

Das Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (MRI) führte im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die zweite Nationale Verzehrsstudie durch.

Die Daten der Nationalen Verzehrsstudie II wurden von November 2005 bis Dezember 2006 erhoben.

Die Ergebnisberichte Teil 1 und Teil 2 sind im Jahr 2008 veröffentlicht worden. Im ersten Bericht werden die Studie und die Studienteilnehmer (soziodemographisch) beschrieben sowie die Ergebnisse der Körpermessungen (z. B. BMI) und ausgewählte Aspekte des Ernährungswissens und -verhaltens dargestellt. Der zweite Bericht enthält die Beschreibung des Lebensmittelverzehrs und die daraus berechnete Nährstoffaufnahme. Sie werden mit den Empfehlungen verglichen.

Die Daten der NVS II (2008) zeigen, dass insgesamt 58,2 % der Studienteilnehmer übergewichtig (37,4%) oder adipös (20,8%) sind.

Der prozentuale Anteil der Gesamtbevölkerung mit Adipositas (BMI ≥ 30), der 20,8 % beträgt, teilt sich auf in 15,1% mit Adipositas Grad I, 4,1 % mit Adipositas Grad II und 1,5% mit Adipositas Grad III.
 

 

Aufgeteilt nach Geschlechtern kann festgestellt werden, dass die Adipositasprävalenz bei Männern 20,5 % und bei Frauen 21,1 % beträgt.

27,4 % der Männer und 31,8 % der Frauen hatten einen deutlich erhöhten Taillenumfang (102 cm bzw. 88 cm).

Die Entwicklung der Adipositasprävalenz zeigt in den letzten 20 Jahren bei Männern eine Zunahme um relative 39 %, bei Frauen um 44 %.

Eine weitere Zunahme fand sich in den letzten Jahren vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, während die Zahlen bei älteren Erwachsenen eher stabil sind. Auch der Anteil der extrem Adipösen (BMI ≥ 40) hat in den letzten Jahren in Deutschland weiter zugenommen.

Eine Übersicht über die weltweite Prävalenz der Adipositas finden Sie unter www.iaso.org.

Literatur:

Helmert U., Strube H.: Die Entwicklung der Adipositas in Deutschland im Zeitraum von 1985 bis 2002. Gesundheitswesen 2004;66:409-15

Max Rubner Institut: Nationale Verzehrs-Studie II.
www.mri.bund.de/NationaleVerzehrsstudie

Prugger C, Keil U.: Entwicklung der Adipositas in Deutschland –Größenordnung, Determinanten und Perspektiven.Dtsch Med Wochenschr 2007:132:892-7.

Flegal K.M., Carroll M.D, Ogden C.L.Johnson C.L.: Prevalance and trends on obesity among US adults, 1999-2000. JAMA 2002; 288:1723-7

2) Gesundheitsmonitoring des RKI



Das RKI (Robert-Koch-Institut) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

Ausführliche Informationen unter www.rki.de

2a) Studien

- KIGGS



-Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland durchgeführt vom Robert-Koch-Institut in Deutschland-

Die KiGGS-Studie liefert wichtige Informationen zur gesundheitlichen Lage im Kindes- und Jugendalter. Darunter sind auch Daten zur Häufigkeit von Übergewicht/Adipositas. Rund 15 % der untersuchten Kinder und Jugendlichen waren übergewichtig (nach der Definition der AGA), 6,3 % davon waren adipös.

Mit Hilfe der Ergebnisse können zeitliche und regionale Entwicklungen der Häufigkeit von Krankheiten sowie Schadstoffbelastungen aufgezeigt werden. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen zu gezielten Präventionsmaßnahmen und gesundheits- sowie umweltpolitischen Entscheidungen führen, die allen zugute kommen.

Exakte Ergebnisse finden Sie unter: www.kiggs-studie.de

Ansprechpartner:

Heike Hölling
Projektleiterin KiGGS Welle 1
Robert Koch-Institut
Abteilung Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung
General-Pape-Straße 62
12101 Berlin
Tel.: 030-18754-3223
Fax: 030-18754-3513
Email: HoellingH@rki.de

- DEGS - Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland



Mit DEGS erhebt das Robert Koch-Institut kontinuierlich vielfältige und bundesweit repräsentative Gesundheitsdaten zu den in Deutschland lebenden Erwachsenen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten DEGS-Studie werden wiederholt einbezogen. DEGS gehört neben KiGGS und GEDA zu den drei Studien des Gesundheitsmonitorings.

Auf dem Symposium „Gemessen und gefragt - die Gesundheit der Deutschen unter der Lupe“ präsentierte das Robert Koch-Institut am 14. Juni 2012 in Berlin erste Ergebnisse der DEGS-Studie.

Hier finden Sie den Vortrag „Übergewicht und Adipositas in Deutschland: Werden wir immer dicker?“

Die Ergebnisse von DEGS1 sind seit 2013 veröffentlicht und können auf der DEGS-Homepage eingesehen werden.

- GEDA



Im Rahmen des bundesweiten Gesundheitsmonitorings führt das Robert Koch-Institut regelmäßig telefonische Gesundheitsbefragungen durch. Sie ergänzen Untersuchungs- und Befragungssurveys wie DEGS oder KiGGS und ermöglichen aufgrund der schnellen Art der Datengewinnung, zeitnah und flexibel gesundheitspolitisch reagieren zu können. Die Daten liegen im Vergleich zur NVSII deutlich niedriger, da es sich um telefonische Surveys handelt.

Daten aus GEDA 2009, 2010 und 2012 zu Übergewicht und Adipositas: bitte klicken Sie hier.

2b) GBE-Gesundheitsberichterstattung des Bundes



Unter www.gbe-bund.de finden Sie online und kostenlos Informationen über zwei Milliarden Kennziffern aus mehr als 100 Datenquellen rund um das Thema Gesundheit.

Daten und Fakten aus dem Fundus des Informationssystems der Gesundheitsberichterstattung des Bundes zum Europäischen Adipositas-Tag am 19.05.2012 finden Sie unter www.gbe-bund.de.

Neue Publikation: "Referenzperzentile für anthropometrische Maßzahlen und Blutdruck aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS)"

Der vorliegende Beitrag zur GBE enthält Referenzperzentile für den Blutdruck und insgesamt elf anthropometrische Parameter bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahren. In der zweiten, erweiterten Auflage wurden Daten der Perinatalerhebung hinzugezogen und die Referenzperzentile für Körperlänge, Körpergewicht und Kopfumfang für den in den KiGGS-Daten fehlenden Zeitraum von der Geburt bis zum dritten Lebensmonat ergänzt. Die Publikation kann kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Link: Einzelne Kapitel als PDF

Download: Referenzperzentile für anthropometrische Maßzahlen und Blutdruck aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) (PDF, 8MB, Datei ist nicht barrierefrei)

3) OECD-Daten



Die OECD - (Organisation for Economic Co-operation and Development) – die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vereinigt 34 Länder auf der ganzen Welt, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft bekennen.

Ausschnitte aus einer ihrer Veröffentlichungen “Health at a Glance: Europe 2010” zum Thema “Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen” und “Bewegung bei Kindern und Jugendlichen” können Sie hier einsehen.

Neue interdisziplinäre, Evidenz-basierte Leitlinie der DAG e.V.

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